Immobilienbewertung im mehrgeschoßigen Holzwohnbau

Publikation Sachverständige 04/2020

Die Bewertung von Immobilien nimmt vor allem im mehrgeschoßigen Holzwohnbau einen wesentlichen Stellenwert in der wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung eines Bauwerkes ein. Hierfür werden zurzeit für immobilienwirtschaftliche Bewertungen eines Holzbaus Kriterien eingesetzt, welche für den klassischen mineralischen Massivbau definiert und für den relativ jungen großvolumigen Holzbau bis dato noch nicht adaptiert wurden. Diese Studie widmet sich den Grundlagen der Immobilienbewertung und der Ausgangsbasis des Holzwohnbaus in Österreich. Dabei werden vertiefend die Basis- bzw. Eingangswerte in die Bewertungssystematik sowie die Unterscheidungsmerkmale, aber auch die Parallelen des Holzbaus mit dem mineralischen Massivbau betrachtet, einerseits aus bautechnischer Sicht und andererseits vorrangig aus immobilienwirtschaftlichem Blickwinkel. Daraus abgeleitet wird in dieser Studie sowie dem zugehörigen Fachartikel ein Vorschlag für holzbauspezifische Ergänzungen und zu betrachtenden neuralgischen Detailpunkte in künftigen Bewertungen erläutert sowie weitere wertbeeinflussende nicht-holzbauspezifische Faktoren im Detail diskutiert.

Ziel ist es demnach, eine neutrale baustoffunabhängige Betrachtungsweise in jenen Kategorien zu ermöglichen, in denen der eingesetzte Baustoff und dessen Einschätzung direkte Auswirkung auf das Bewertungsergebnis hat, um damit auf Basis von Vergleichbarkeit, Reproduzierbarkeit und Transparenz dem Holzbau einen fairen Wettbewerb am Markt sichern.

Weiterführende Informationen unter https://www.gerichts-sv.at/svo.html


Immobilienbewertung im mehrgeschoßigen holzwohnbau

Link zum Download des Fachartikels (Kurzfassung) in der Zeitschrift Sachverständige 04/2020

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Link zum Download der Publikation (Langfassung) im TU Verlag